Ihre Finanzplanung

Sie möchten sich endlich Ihren Finanzen annehmen und Struktur in Ihre Vermögensplanung bringen? Dann finden Sie hier hilfreiche Tipps für die Gestaltung Ihrer Vermögenswerte!

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Erfolgreiche Finanzplanung Step by Step

Nicht nur in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist es beruhigend, seine eigenen Finanzen und persönlichen Vorhaben fixiert zu haben. Sie erstellen erfolgreich Ihren Finanzplan, wenn Sie ihn in verschiedenen Lebensphasen oder Zwischenziele gliedern. Ziele motivieren zum Sparen. Es ist somit immer der richtige Zeitpunkt, mit der Finanzplanung zu beginnen.

Langfristige Liquidität erreichen

Ein Finanzplan ist für Bauherren, Unternehmen oder Existenzgründer die Grundlage von finanziellen Entscheidungen. Bei Familien, Single, Pensionäre oder Studenten sind die Lebens-Finanzplanung die Ausnahme. Neben der dauerhaften Sicherung Ihrer wirtschaftlichen und sozialen Existenz bauen Sie sich mit einer realistischen Finanzplanung langfristig Liquidität und ein passives Einkommen auf. Neben dem Finanzplan und bei Bedarf mit einem Haushaltsbuch gestalten Sie in Verbindung mit dem Drei-Kontenmodell die Zukunft übersichtlich.

Langfristige Liquidität

Wie erstelle ich einen Finanzplan?

Es gibt keine Definition über die Form eines optimalen Finanzplanes. Die Finanzplanung setzt sich aus Einzelschritten wie Vermögensbilanz, Einnahmen – Überschussermittlung, Zeitstreifen oder einem Drei-Kontenmodell zusammen. So stellen Sie individuell die „Bausteine“ zusammen, um die Ziele und Träume zu erreichen.

Wie erstelle ich einen Finanzplan?

Ziele definieren

Der Finanzplan hängt unweigerlich mit Ihrem Lebensplan und Lebensphase zusammen. Das schriftliche Fixieren Ihrer Werte und Zukunftsvision schafft Zufriedenheit in vielen Lebensbereichen. Formulieren Sie positive Visionen. Typische Wünsche und Träume sind:

  • Kredite oder Kreditkartenschulden zurückzahlen und schuldenfrei sein
  • Karriere, Jobwechsel oder Sabbatical
  • Reduzierung Arbeitszeit und somit mehr Freizeit
  • Reisen
  • Familiengründung
  • Finanzierung des Studiums der Kinder oder Unterstützung Eltern
  • Wohneigentum erwerben
  • Besondere Anschaffung wie teures Klavier, Sportgerät; Technik oder Auto
  • Finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit im Alter
  • Ansparen für einen vorzeitigen Ruhestand
  • Selbstständigkeit und Unternehmen gründen
  • Auswandern

Sie glauben, einige Träume sind nicht finanzierbar? Das wird Ihnen der Finanzplan zeigen. Eine realistische Finanzplanung hilft Ihnen bei der Verwirklichung möglichst vieler Visionen und Wünsche. Vielleicht verändern Sie später Vorhaben oder erreichen sie dank Zwischenziele vorzeitig.

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Priorisieren und visualisieren Sie Ihre Ziele

Nicht alle Ziele haben für Sie den gleichen Wert und sie verursachen unterschiedliche Kosten. Scheinen nicht alle Träume erfüllbar sein, priorisieren Sie die Liste nach

  • Was ist Ihnen wichtig?
  • Wann soll das Ziel erreicht sein?

Durch Visualisieren der Ziele beispielsweise durch Aufkleben von Bildern produzieren Sie Emotionen im Kopf. Der Lebensplan oder die Ziele unterteilen Sie in Zeiträume als Zwischenziele. Ob Sie dies in einer simplen Excel-Tabelle eintragen, eine App nutzen oder sich einen Zeitstrahl erstellen, bleibt Ihren Vorlieben überlassen.

Das Haushaltsbuch schafft Klarheit über die Ausgaben

Das Haushaltsbuch schafft Klarheit über die Ausgaben

Sie haben Ihre Ausgaben nicht im Kopf? Sie glauben, manchmal kaufen Sie Dinge, die Sie nicht brauchen und gleich vergessen? Dann führen Sie zumindest am Anfang ein Haushaltsbuch. Diese gibt es im Internet kostenfrei bei Microsoft Office, bei Banken oder Verbraucherzentralen zum Download oder in der App-Store. Vielleicht reicht lediglich ein Block. Denn außer Datum, Produkt, Preis, Kategorie und die Gesamtausgabe am Tag benötigt das Haushaltsbuch keine weiteren Angaben.

Die Haushaltsrechnung mit Einnahmen, Ausgaben und Vermögen

Durch de einer Haushaltsrechnung haben Sie eine Auflistung der Einnahmen und laufenden Kosten. Der Überschussbetrag dient zur Planung Ihrer Ziele, Wünsche und Träume.

  • Gehalt (netto)
  • Nebentätigkeit(en) (netto)
  • Mieteinnahmen, Pacht (Nettokaltmiete)
  • Rentenzahlung (Witwen-Witwerrente, Erwerbsminderungsrente, Unfallrente)
  • Sonstige Einkünfte (Kindergeld, Versorgungszusagen, Zinsen und Kapitaleinkünften)
  • Wohnen: Miete, Nebenkosten, Strom, Möbel, Rückstellungen, Wohngeld / Bewirtschaftskosten (Keine Immobilienkredit)
  • Ernährung: Nahrungsmittel, Getränke, Restaurant
  • Mobilität: Benzin, Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer, Reparaturen, Offentlicher Nahverkehr, Flüge
  • Unterhaltszahlungen, Versorgungs- / Rentenzahlung an Dritte
  • Versicherungen (ohne Kfz)
  • Beauty und Gesundheit: Bekleidung, Schuhe, Medizin, Kosmetik, Drogerieartikel
  • Medien: Bildung, Internet, Telefon, Mobilfunk, TV (GEZ, Kabel, PayTV), Streaming-Dienste
  • Sparverträge (ohne Versicherung)
  • Haustiere
  • Kreditraten, Leasingraten
  • Notreserve für Reparaturen, außergewöhnliche Ereignisse
  • Sonstiges: Spenden, Freizeit, Sport, Urlaub, Konsum, Abos
  • Freies Budget

Die Vermögensbilanz und Vermögensaufstellung

Erstellen Sie einen Haushaltsplan sowie eine Vermögensbilanz und führen Sie diese dauerhaft fort. Ob Sie diese monatlich aktualisieren oder einmal im Quartal, bestimmen Ihre Vorlieben und Ihre Zukunftspläne. Eine zumindest jährliche Abspeicherung ist sinnvoll. Sie machen die Entwicklung Ihrer Vermögensstruktur nachvollziehbar.

Vermögenswerte

Welche Vermögenswerte sind vorhanden? Erstellen Sie eine Übersicht über Ihren finanziellen Ist-Zustand. Über wie viel Bargeld verfügen Sie? Welche Gelder sind auf Ihren Girokonten, Sparbüchern oder Sparbriefen hinterlegt und welche Gewinne lassen sich aus Aktien, Bundesschatzbriefen oder Finanzierungsschätzen ablesen? Auch Anleihen, Investmentfonds sowie ETFs oder sonstige Fonds können hierbei berücksichtigt werden. Weitere Posten, die Ihre Vermögenswerte definieren können, könnten folgende sein:

  • Fremdwährungen
  • Edelmetalle
  • Guthaben auf Bausparvertägen
  • Rückkaufwerte von privaten Renten- und Lebensversicherungen
  • Grund- und Wohneigentum
  • Beteiligungen an Unternehmen (GmbH, KG, Stille Beteiligung)
  • Wert von Sammlungen, Kunstgegenstände, Antiquitäten
  • Sonstiges Vermögen (Steuerrückerstattung, Privates Darlehen)

Aus diesen Posten gilt es, einen Gesamtbetrag der Vermögenswerte zu ermitteln. Diese können Sie dann als Grundlage für Ihre Finanzplanung verwenden.

Vermögenswerte

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten entstehen viele. Dazu können sowohl Kredite (Disposition, Rate, Hypothek) zählen. Aber auch Bauspardarlehen, Arbeitgeberdarlehen oder Steuernachzahlungen können fällig werden. Auch sonstige Verbindlichkeiten wie die Zahlung von Schadensersatz oder Privatkrediten sollten berücksichtigt werden. Aus all diesen Positionen gilt es jedoch, einen Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten zu ermitteln. Auf diese Weise erhalten Sie einen genauen Überblick.

Verschiedene Budgets mit dem 3-Kontomodell erstellen

Sie haben Aufwendungen, die lassen sich wie die Miete oder eine Kreditrate kaum ändern. Möglicherweise finden Sie Kosten, die sie im Nachhinein für unsinnig oder unnötig halten. Bekannt sind nicht genutzte Fitnesstudio- oder Zeitschriften Abos. Sie haben so weiteres Geld für Ihre Budgetierung.

Zur einfachen Verwaltung hat sich das Drei-Kontenmodell bewährt. Vereinfacht gehen alle Einnahme auf ein Girokonto ein. Die variablen Kosten werden abgebucht. Der Überschuss wird von dort verteilt. Als Muster dient Ihnen die folgende Grafik. Die Liquiditätsplanung wird übersichtlicher.

Erste Maßnahmen für die Finanzplanung

Überprüfen Sie alle Positionen regelmäßig nach Einsparungen. Häufig sind es Versicherungen, Energielieferung und Kredite, wo Sie Einsparpotenzial erwarten können.

Haben Sie Verbindlichkeiten, tilgen Sie diese zuerst. Prüfen Sie die Verträge auf die Möglichkeit der Sondertilgung. Beispielsweise 8 Prozent für die Überziehung des Girokontos zu bezahlen und bei einem ETF eine konservative Rendite von 6 Prozent zu erwarten, ist kein Geschäft.

Das Geld für Ihre kurzfristigen Ziele von bis zu zwei Jahren lassen Sie auf einem Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeldkonto. Der Notgroschen gehört auch zur kurzfristigen Finanzplanung. Das Tagesgeldkonto ist neben dem Girokonto wegen sofortiger Verfügbarkeit die erste Wahl. In beiden Fällen ist die Vermögenssicherung die Priorität. Für die mittelfristigen Ziele nach dem zweiten Jahr bis ca. sieben bis acht Jahren können Sie risikoarme ETF und Investmentfonds neben Festgeld und Anleihen nutzen.

Ab einem Zeitraum von über acht Jahren gelten Anlageprodukte für die langfristigen Ziele. Der Vermögensaufbau kann dann mit Aktien, ETFs und Investmentfonds eine gewinnbringende Anlage sein. Bei der Wahl der Kapitalanlage geht es darum, dass das Vermögen zum gewünschten Zeitpunkt sicher zur Verfügung steht. Sie können ein bis zwei Jahre vor Erreichen des Zwischenziels in risikoarme Kapitalanlagen umschichten.

Den Sparbetrag der monatlichen Investitionen teilen Sie so auf, dass die ersten Ziele erreicht werden. Das überschüssige Budget sparen Sie in die nächst höhere Kategorie. Wird Ihr wichtigstes Ziel so nicht erreicht, verändern Sie Ihre persönliche Finanzplanung.

Private Finanzplanung

Mit einer privaten Finanzplanung schaffen Sie Klarheit über Ihr Vermögen und Ihre monatliche finanzielle Leistungsfähigkeit. Es empfiehlt sich immer, konservativ wie der „vorsichtige Kaufmann“ zu kalkulieren. Risiken reduzieren sich und ein Überschuss bringt sie schneller ans Ziel.

Für die Planung ist ein Drei-Kontenmodell ein flexibles Instrument. Ihnen wird es mit dieser Strukturierung leichter fallen, Zwischenziele zu erreichen. War ein Zwischenziel nicht realistisch oder ändert sich die Situation, passen Sie es an. Sehen Sie eine Fehlentwicklung oder Risiken, können Sie frühzeitig Maßnahmen ergreifen oder Änderungen vornehmen.

Durch die regelmäßig aktualisierte Vermögensstruktur sind Sie immer aktuell. In Verbindung mit Haushaltsbuch und dem Drei-Kontenmodell haben sie eine integrierte Finanzplanung.

Finanzplanung für die Altersvorsorge

Für das Ziel Altersversorgung gilt es, zuerst die Verbindlichkeiten abzubezahlen. Die derzeitigen Kreditzinsen scheinen günstig. Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass dies nach Ablauf der Zinsfestschreibung noch gilt.

Das Ansparen für die Altersversorgung oder den frühzeitigen Ruhestand sollte einen höheren Ertrag erbringen als die Zinsbelastung der Kredite. Eine Ruhestands-Analyse befasst sich der mit zentralen Fragen:

  • Wie ist der Kaufkraftverlust durch Inflation?
  • Wann ist das gewünschtes Ruhestandsalter?
  • Wie das Langlebigkeitsrisiko absichern?
  • Wie vermindert sich das Ruhestansdvermögen durch Steuern und Krankenversicherung der Renten (KdV)?

Über die mittelfristige Finanzplanung ermitteln Sie den monatlichen Sparbetrag und das zu erwartende Kapital. Ein langer Ansparzeitraum ist positiv, da die Erträge aus Zinsen, Dividenden und Wertsteigerung ebenfalls weitere Erträge erzielen (Zinseszinseffekt).

Finanzplanung für die Altersvorsorge

Finanzplanung für Unternehmer vs. Finanzplanung Haushalt

Für Sie als Unternehmer gibt es zwei Finanzpläne. Die Finanzen der Unternehmensplanung sind strikt auf die Liquiditätsplanung und Kapitalbedarf ausgerichtet. Denn ohne Liquidität droht Ihrem Unternehmen nicht nur ein Investitionsstau, sondern im schlimmsten Fall die Anmeldung zur Insolvenz. Die Finanzplanung des Unternehmens beinhaltet die Investitionen für ganzheitliche Ziele wie Materialbeschaffung, Personalplanung, saisonale Schwankungen, Marketing und Vertrieb gleichzeitig eine Bestandsaufnahme.

Der private Finanzplan für den Unternehmer unterscheidet sich in der Planung zu privaten Haushalten. Als Freiberufler und Unternehmer ist die jederzeitige Liquidität eines Teils des Vermögens ein wichtiges Kriterium. Zusätzlich ist für Sie als Freiberufler und Unternehmer die Unpfändbarkeit beispielsweise der Altersversorgung ein gewichtiges Thema.

FAQ

Sie haben weitere Fragen? Hier sind die Antworten!

Über einen Finanzplan in Verbindung mit einem Haushaltsbuch und dem Drei-Kontenmodell kontrollieren Sie jederzeit Ihren Finanz- und Vermögensstatus. Das verursacht Ihnen keine Kosten, erleichtert jedoch Ihre private Finanzplanung.

In den Finanzplan gehören der regelmäßiger Zahlungsverkehr, also die monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Daraus ermittelt sich ein monatliches Budget für die Ziele. Der Vermögensstatus mit Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zeigt zeitnah und zuverlässig den aktuellen Status zu dem Ziel und Zwischenzielen an. Ein Finanzplan gibt über den Stand von Verbindlichkeiten, dem Reservekonto oder „Notfallfonds“ und den Kosten für die Vermögenssicherung Auskunft.

Sie haben mit einer Finanzplanung eine solide Grundlage für Ihre Entscheidung. Verändern sich Ihre Ziele, ändern Sie den Fahrplan zur finanziellen Freiheit. Sie haben jederzeit Klarheit über Ihre Finanzen.

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