DAX

Der Deutsche Aktien-Index wurde in Anlehnung an den DOW Jones Index durch die Deutsche Börsen entwickelt. Vom 1.7.1998 bis Oktober 2021 beinhaltete der DAX die nach einer Gewichtungsformel die größten 30 deutschen Aktiengesellschaften. Für eine Zulassung zum DAX (40) erfüllt die AG diese Voraussetzungen:

  • Prime Standard
  • Fortlaufender Handel in Xetra
  • Streubesitz mindestens 10 %
  • Teil der Geschäftsführung (SE) oder AG mit Sitz in Deutschland

Ein Listing im DAX ist ebenfalls bei überwiegendem Handel der Aktie aus unterschiedlichen Aktien Branchen an deutschen Börsen möglich. Dieses Kriterium erfüllt die Linde plc., die ihren Hauptsitz außerhalb Deutschlands hat. Die Deutsche Börse überprüft jedes Quartal, ob die DAX Unternehmen bis zur vier Regeln für die Zugehörigkeit zum DAX erfüllen. Die 40 Unternehmen sind weiterhin nach Grundkapital gewichtet. So hat eine Kurs-Veränderung der großen Aktien wie SAP oder Allianz einen größeren Einfluss auf die Entwicklung des DAX als beispielsweise Deutsche Post oder Adidas. Ein Einzelwert wird im DAX auf maximal 10 Prozent begrenzt.

Den Performance-Index DAX gibt es alternativ als Kursindex. Dieser wird kaum beachtet. Die Zusammensetzung des DAX Index wird regelmäßig in den Tageszeitungen und Börsendiensten veröffentlicht. Die Berechnungsbasis für den DAX ist der 31.12.1987 mit 1.000 Punkten. Neben der Bezeichnung für den einen Index hat die Deutsche Börse eine DAX Familie mit über 850 Indizes gebildet (Stand 2022).

Quelle: Deutsche Börse AG

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